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3084372
Ano: 2024
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Provas:
Neuntklässler schwächeln in Deutsch - Englisch besser
(Süddeutsche Zeitung, 13. Oktober 2023)
Die Deutsch-Leistungen von Neuntklässlern haben sich einer
Studie zufolge bedenklich verschlechtert. Etwa jeder Dritte
scheiterte im vergangenen Jahr bei deutschlandweiten Tests an
Mindeststandards für den mittleren Schulabschluss (MSA) im
Bereich Lese- und Hörverständnis, mehr als jeder Fünfte verfehlte
diese im Bereich Rechtschreibung. Das geht aus dem IQBBildungstrend hervor, der am Freitag zum Abschluss der
Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin vorgelegt wurde.
In der Studie wird einschränkend darauf hingewiesen, dass die
getesteten Neuntklässler noch ein Jahr Zeit haben, um die MSAStandards zu erreichen. Der mittlere Schulabschluss wird in der
Regel am Ende der zehnten Klasse erworben. Dennoch stieg im
Vergleich zur Vorgängeruntersuchung im Jahr 2015 der Anteil der
Schülerinnen und Schüler mit entsprechend großen Problemen im
Bereich Lesen und Rechtschreibung jeweils um rund 9
Prozentpunkte, im Bereich Zuhören/Hörverständnis sogar um 16
Prozentpunkte. Einziger Lichtblick: Im Fach Englisch werden
Jugendliche laut der Untersuchung besser.
Die Ergebnisse bestätigen einen schon länger anhaltenden und viel
diskutierten Trend: Mit den Leistungen in Kernfächern geht es
bergab. Im vergangenen Jahr zeigten das die schlechten
Testergebnisse bei Viertklässlern in Mathe- und Deutsch. Nun wird
bei den Neuntklässlern deutlich, dass sie zunehmend Probleme
mit Textverständnis und Schrift haben.
Die Studienautoren vom Institut zur Qualitätsentwicklung im
Bildungswesen (IQB) nennen die Entwicklung "in hohem Maße
besorgniserregend". Allerdings stellt die Studie auch erhebliche
Unterschiede zwischen den Bundesländern fest. Bayern und
Sachsen schneiden demnach besser ab, Berlin, Bremen und
Nordrhein-Westfalen schwächer.
Eine Ursache könnten die Corona-Schutzmaßnahmen sein, die in
großem Stil Schulen betrafen. Es sei davon auszugehen, "dass der
Fern- und Wechselunterricht, der bundesweit über längere
Zeiträume umgesetzt wurde, die ungünstigen Entwicklungen im
Fach Deutsch in nicht unerheblichem Maße mit verursacht hat",
heißt es in der Studie. Die Neuntklässler, die im vergangenen Jahr
getestet wurden, waren zum Beginn der Pandemie 2020 in der
siebten Klasse. Der Ausnahmezustand mit Schließungen und
Wechselunterricht dauerte mit Unterbrechungen mehr als ein Jahr
an.
Nach einer Berechnung der OECD war der reguläre Unterricht
zwischen Frühjahr 2020 und Frühjahr 2021 im Schnitt an mehr als
180 Tagen gestört. Im darauffolgenden Winter kam es zwar zu
keinen flächendeckenden Schließungen mehr, aber zu weiteren
Ausfällen wegen vieler Infektionsfälle.
Als weitere mögliche Ursache für die Ergebnisse im IQBBildungstrend nennen die Forscher den weiter gestiegenen Anteil
der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Dieser
habe sich bundesweit seit dem Jahr 2009 um rund 11
Prozentpunkte "signifikant" erhöht. Demnach haben 38 Prozent
der Neuntklässler entweder Eltern, die nicht
in Deutschland geboren wurden oder sind selbst im Ausland
geboren. Im Fach Deutsch seien zwar alle Jugendlichen, auch die
ohne Zuwanderungshintergrund, von negativen Trends betroffen.
Neuntklässler mit Zuwanderungshintergrund erreichten aber
"signifikant geringere Kompetenzen".
Im Gegensatz zu den Deutsch-Ergebnissen sind die im Fach
Englisch "äußerst erfreulich", heißt es. Neuntklässler seien im Jahr
2022 deutlich besser in der Lage, schriftliche Texte und
gesprochene Sprache in Englisch zu verstehen als 13 Jahre zuvor.
Der Anteil derjenigen, die hier die MSA-Mindeststandards
verfehlten, sank im Lese- und Hörverstehen um jeweils 3
Prozentpunkte auf 24 und 14 Prozent. Es könnte an Tiktok,
Youtube und Streamingdiensten liegen. Die Nutzung digitaler
Medien, die während Corona zugenommen habe, finde vermutlich
häufig in englischer Sprache statt, schreiben die Autoren und
sprechen von "außerschulischen Lerngelegenheiten".
(Abrufbar unter: https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-neuntklaesslerschwaecheln-in-deutsch-englisch-besser-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-231013-99-553261 letzter Aufruf am 22.01.2024)
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Ano: 2024
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
Banca: Instituto Access
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Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Provas:
Neuntklässler schwächeln in Deutsch - Englisch besser
(Süddeutsche Zeitung, 13. Oktober 2023)
Die Deutsch-Leistungen von Neuntklässlern haben sich einer
Studie zufolge bedenklich verschlechtert. Etwa jeder Dritte
scheiterte im vergangenen Jahr bei deutschlandweiten Tests an
Mindeststandards für den mittleren Schulabschluss (MSA) im
Bereich Lese- und Hörverständnis, mehr als jeder Fünfte verfehlte
diese im Bereich Rechtschreibung. Das geht aus dem IQBBildungstrend hervor, der am Freitag zum Abschluss der
Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin vorgelegt wurde.
In der Studie wird einschränkend darauf hingewiesen, dass die
getesteten Neuntklässler noch ein Jahr Zeit haben, um die MSAStandards zu erreichen. Der mittlere Schulabschluss wird in der
Regel am Ende der zehnten Klasse erworben. Dennoch stieg im
Vergleich zur Vorgängeruntersuchung im Jahr 2015 der Anteil der
Schülerinnen und Schüler mit entsprechend großen Problemen im
Bereich Lesen und Rechtschreibung jeweils um rund 9
Prozentpunkte, im Bereich Zuhören/Hörverständnis sogar um 16
Prozentpunkte. Einziger Lichtblick: Im Fach Englisch werden
Jugendliche laut der Untersuchung besser.
Die Ergebnisse bestätigen einen schon länger anhaltenden und viel
diskutierten Trend: Mit den Leistungen in Kernfächern geht es
bergab. Im vergangenen Jahr zeigten das die schlechten
Testergebnisse bei Viertklässlern in Mathe- und Deutsch. Nun wird
bei den Neuntklässlern deutlich, dass sie zunehmend Probleme
mit Textverständnis und Schrift haben.
Die Studienautoren vom Institut zur Qualitätsentwicklung im
Bildungswesen (IQB) nennen die Entwicklung "in hohem Maße
besorgniserregend". Allerdings stellt die Studie auch erhebliche
Unterschiede zwischen den Bundesländern fest. Bayern und
Sachsen schneiden demnach besser ab, Berlin, Bremen und
Nordrhein-Westfalen schwächer.
Eine Ursache könnten die Corona-Schutzmaßnahmen sein, die in
großem Stil Schulen betrafen. Es sei davon auszugehen, "dass der
Fern- und Wechselunterricht, der bundesweit über längere
Zeiträume umgesetzt wurde, die ungünstigen Entwicklungen im
Fach Deutsch in nicht unerheblichem Maße mit verursacht hat",
heißt es in der Studie. Die Neuntklässler, die im vergangenen Jahr
getestet wurden, waren zum Beginn der Pandemie 2020 in der
siebten Klasse. Der Ausnahmezustand mit Schließungen und
Wechselunterricht dauerte mit Unterbrechungen mehr als ein Jahr
an.
Nach einer Berechnung der OECD war der reguläre Unterricht
zwischen Frühjahr 2020 und Frühjahr 2021 im Schnitt an mehr als
180 Tagen gestört. Im darauffolgenden Winter kam es zwar zu
keinen flächendeckenden Schließungen mehr, aber zu weiteren
Ausfällen wegen vieler Infektionsfälle.
Als weitere mögliche Ursache für die Ergebnisse im IQBBildungstrend nennen die Forscher den weiter gestiegenen Anteil
der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Dieser
habe sich bundesweit seit dem Jahr 2009 um rund 11
Prozentpunkte "signifikant" erhöht. Demnach haben 38 Prozent
der Neuntklässler entweder Eltern, die nicht
in Deutschland geboren wurden oder sind selbst im Ausland
geboren. Im Fach Deutsch seien zwar alle Jugendlichen, auch die
ohne Zuwanderungshintergrund, von negativen Trends betroffen.
Neuntklässler mit Zuwanderungshintergrund erreichten aber
"signifikant geringere Kompetenzen".
Im Gegensatz zu den Deutsch-Ergebnissen sind die im Fach
Englisch "äußerst erfreulich", heißt es. Neuntklässler seien im Jahr
2022 deutlich besser in der Lage, schriftliche Texte und
gesprochene Sprache in Englisch zu verstehen als 13 Jahre zuvor.
Der Anteil derjenigen, die hier die MSA-Mindeststandards
verfehlten, sank im Lese- und Hörverstehen um jeweils 3
Prozentpunkte auf 24 und 14 Prozent. Es könnte an Tiktok,
Youtube und Streamingdiensten liegen. Die Nutzung digitaler
Medien, die während Corona zugenommen habe, finde vermutlich
häufig in englischer Sprache statt, schreiben die Autoren und
sprechen von "außerschulischen Lerngelegenheiten".
(Abrufbar unter: https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-neuntklaesslerschwaecheln-in-deutsch-englisch-besser-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-231013-99-553261 letzter Aufruf am 22.01.2024)
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Neuntklässler schwächeln in Deutsch - Englisch besser
(Süddeutsche Zeitung, 13. Oktober 2023)
Die Deutsch-Leistungen von Neuntklässlern haben sich einer
Studie zufolge bedenklich verschlechtert. Etwa jeder Dritte
scheiterte im vergangenen Jahr bei deutschlandweiten Tests an
Mindeststandards für den mittleren Schulabschluss (MSA) im
Bereich Lese- und Hörverständnis, mehr als jeder Fünfte verfehlte
diese im Bereich Rechtschreibung. Das geht aus dem IQBBildungstrend hervor, der am Freitag zum Abschluss der
Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin vorgelegt wurde.
In der Studie wird einschränkend darauf hingewiesen, dass die
getesteten Neuntklässler noch ein Jahr Zeit haben, um die MSAStandards zu erreichen. Der mittlere Schulabschluss wird in der
Regel am Ende der zehnten Klasse erworben. Dennoch stieg im
Vergleich zur Vorgängeruntersuchung im Jahr 2015 der Anteil der
Schülerinnen und Schüler mit entsprechend großen Problemen im
Bereich Lesen und Rechtschreibung jeweils um rund 9
Prozentpunkte, im Bereich Zuhören/Hörverständnis sogar um 16
Prozentpunkte. Einziger Lichtblick: Im Fach Englisch werden
Jugendliche laut der Untersuchung besser.
Die Ergebnisse bestätigen einen schon länger anhaltenden und viel
diskutierten Trend: Mit den Leistungen in Kernfächern geht es
bergab. Im vergangenen Jahr zeigten das die schlechten
Testergebnisse bei Viertklässlern in Mathe- und Deutsch. Nun wird
bei den Neuntklässlern deutlich, dass sie zunehmend Probleme
mit Textverständnis und Schrift haben.
Die Studienautoren vom Institut zur Qualitätsentwicklung im
Bildungswesen (IQB) nennen die Entwicklung "in hohem Maße
besorgniserregend". Allerdings stellt die Studie auch erhebliche
Unterschiede zwischen den Bundesländern fest. Bayern und
Sachsen schneiden demnach besser ab, Berlin, Bremen und
Nordrhein-Westfalen schwächer.
Eine Ursache könnten die Corona-Schutzmaßnahmen sein, die in
großem Stil Schulen betrafen. Es sei davon auszugehen, "dass der
Fern- und Wechselunterricht, der bundesweit über längere
Zeiträume umgesetzt wurde, die ungünstigen Entwicklungen im
Fach Deutsch in nicht unerheblichem Maße mit verursacht hat",
heißt es in der Studie. Die Neuntklässler, die im vergangenen Jahr
getestet wurden, waren zum Beginn der Pandemie 2020 in der
siebten Klasse. Der Ausnahmezustand mit Schließungen und
Wechselunterricht dauerte mit Unterbrechungen mehr als ein Jahr
an.
Nach einer Berechnung der OECD war der reguläre Unterricht
zwischen Frühjahr 2020 und Frühjahr 2021 im Schnitt an mehr als
180 Tagen gestört. Im darauffolgenden Winter kam es zwar zu
keinen flächendeckenden Schließungen mehr, aber zu weiteren
Ausfällen wegen vieler Infektionsfälle.
Als weitere mögliche Ursache für die Ergebnisse im IQBBildungstrend nennen die Forscher den weiter gestiegenen Anteil
der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Dieser
habe sich bundesweit seit dem Jahr 2009 um rund 11
Prozentpunkte "signifikant" erhöht. Demnach haben 38 Prozent
der Neuntklässler entweder Eltern, die nicht
in Deutschland geboren wurden oder sind selbst im Ausland
geboren. Im Fach Deutsch seien zwar alle Jugendlichen, auch die
ohne Zuwanderungshintergrund, von negativen Trends betroffen.
Neuntklässler mit Zuwanderungshintergrund erreichten aber
"signifikant geringere Kompetenzen".
Im Gegensatz zu den Deutsch-Ergebnissen sind die im Fach
Englisch "äußerst erfreulich", heißt es. Neuntklässler seien im Jahr
2022 deutlich besser in der Lage, schriftliche Texte und
gesprochene Sprache in Englisch zu verstehen als 13 Jahre zuvor.
Der Anteil derjenigen, die hier die MSA-Mindeststandards
verfehlten, sank im Lese- und Hörverstehen um jeweils 3
Prozentpunkte auf 24 und 14 Prozent. Es könnte an Tiktok,
Youtube und Streamingdiensten liegen. Die Nutzung digitaler
Medien, die während Corona zugenommen habe, finde vermutlich
häufig in englischer Sprache statt, schreiben die Autoren und
sprechen von "außerschulischen Lerngelegenheiten".
(Abrufbar unter: https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-neuntklaesslerschwaecheln-in-deutsch-englisch-besser-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-231013-99-553261 letzter Aufruf am 22.01.2024)
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3084369
Ano: 2024
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
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Banca: Instituto Access
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Provas:
Neuntklässler schwächeln in Deutsch - Englisch besser
(Süddeutsche Zeitung, 13. Oktober 2023)
Die Deutsch-Leistungen von Neuntklässlern haben sich einer
Studie zufolge bedenklich verschlechtert. Etwa jeder Dritte
scheiterte im vergangenen Jahr bei deutschlandweiten Tests an
Mindeststandards für den mittleren Schulabschluss (MSA) im
Bereich Lese- und Hörverständnis, mehr als jeder Fünfte verfehlte
diese im Bereich Rechtschreibung. Das geht aus dem IQBBildungstrend hervor, der am Freitag zum Abschluss der
Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin vorgelegt wurde.
In der Studie wird einschränkend darauf hingewiesen, dass die
getesteten Neuntklässler noch ein Jahr Zeit haben, um die MSAStandards zu erreichen. Der mittlere Schulabschluss wird in der
Regel am Ende der zehnten Klasse erworben. Dennoch stieg im
Vergleich zur Vorgängeruntersuchung im Jahr 2015 der Anteil der
Schülerinnen und Schüler mit entsprechend großen Problemen im
Bereich Lesen und Rechtschreibung jeweils um rund 9
Prozentpunkte, im Bereich Zuhören/Hörverständnis sogar um 16
Prozentpunkte. Einziger Lichtblick: Im Fach Englisch werden
Jugendliche laut der Untersuchung besser.
Die Ergebnisse bestätigen einen schon länger anhaltenden und viel
diskutierten Trend: Mit den Leistungen in Kernfächern geht es
bergab. Im vergangenen Jahr zeigten das die schlechten
Testergebnisse bei Viertklässlern in Mathe- und Deutsch. Nun wird
bei den Neuntklässlern deutlich, dass sie zunehmend Probleme
mit Textverständnis und Schrift haben.
Die Studienautoren vom Institut zur Qualitätsentwicklung im
Bildungswesen (IQB) nennen die Entwicklung "in hohem Maße
besorgniserregend". Allerdings stellt die Studie auch erhebliche
Unterschiede zwischen den Bundesländern fest. Bayern und
Sachsen schneiden demnach besser ab, Berlin, Bremen und
Nordrhein-Westfalen schwächer.
Eine Ursache könnten die Corona-Schutzmaßnahmen sein, die in
großem Stil Schulen betrafen. Es sei davon auszugehen, "dass der
Fern- und Wechselunterricht, der bundesweit über längere
Zeiträume umgesetzt wurde, die ungünstigen Entwicklungen im
Fach Deutsch in nicht unerheblichem Maße mit verursacht hat",
heißt es in der Studie. Die Neuntklässler, die im vergangenen Jahr
getestet wurden, waren zum Beginn der Pandemie 2020 in der
siebten Klasse. Der Ausnahmezustand mit Schließungen und
Wechselunterricht dauerte mit Unterbrechungen mehr als ein Jahr
an.
Nach einer Berechnung der OECD war der reguläre Unterricht
zwischen Frühjahr 2020 und Frühjahr 2021 im Schnitt an mehr als
180 Tagen gestört. Im darauffolgenden Winter kam es zwar zu
keinen flächendeckenden Schließungen mehr, aber zu weiteren
Ausfällen wegen vieler Infektionsfälle.
Als weitere mögliche Ursache für die Ergebnisse im IQBBildungstrend nennen die Forscher den weiter gestiegenen Anteil
der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Dieser
habe sich bundesweit seit dem Jahr 2009 um rund 11
Prozentpunkte "signifikant" erhöht. Demnach haben 38 Prozent
der Neuntklässler entweder Eltern, die nicht
in Deutschland geboren wurden oder sind selbst im Ausland
geboren. Im Fach Deutsch seien zwar alle Jugendlichen, auch die
ohne Zuwanderungshintergrund, von negativen Trends betroffen.
Neuntklässler mit Zuwanderungshintergrund erreichten aber
"signifikant geringere Kompetenzen".
Im Gegensatz zu den Deutsch-Ergebnissen sind die im Fach
Englisch "äußerst erfreulich", heißt es. Neuntklässler seien im Jahr
2022 deutlich besser in der Lage, schriftliche Texte und
gesprochene Sprache in Englisch zu verstehen als 13 Jahre zuvor.
Der Anteil derjenigen, die hier die MSA-Mindeststandards
verfehlten, sank im Lese- und Hörverstehen um jeweils 3
Prozentpunkte auf 24 und 14 Prozent. Es könnte an Tiktok,
Youtube und Streamingdiensten liegen. Die Nutzung digitaler
Medien, die während Corona zugenommen habe, finde vermutlich
häufig in englischer Sprache statt, schreiben die Autoren und
sprechen von "außerschulischen Lerngelegenheiten".
(Abrufbar unter: https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-neuntklaesslerschwaecheln-in-deutsch-englisch-besser-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-231013-99-553261 letzter Aufruf am 22.01.2024)
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3084368
Ano: 2024
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
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Neuntklässler schwächeln in Deutsch - Englisch besser
(Süddeutsche Zeitung, 13. Oktober 2023)
Die Deutsch-Leistungen von Neuntklässlern haben sich einer
Studie zufolge bedenklich verschlechtert. Etwa jeder Dritte
scheiterte im vergangenen Jahr bei deutschlandweiten Tests an
Mindeststandards für den mittleren Schulabschluss (MSA) im
Bereich Lese- und Hörverständnis, mehr als jeder Fünfte verfehlte
diese im Bereich Rechtschreibung. Das geht aus dem IQBBildungstrend hervor, der am Freitag zum Abschluss der
Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin vorgelegt wurde.
In der Studie wird einschränkend darauf hingewiesen, dass die
getesteten Neuntklässler noch ein Jahr Zeit haben, um die MSAStandards zu erreichen. Der mittlere Schulabschluss wird in der
Regel am Ende der zehnten Klasse erworben. Dennoch stieg im
Vergleich zur Vorgängeruntersuchung im Jahr 2015 der Anteil der
Schülerinnen und Schüler mit entsprechend großen Problemen im
Bereich Lesen und Rechtschreibung jeweils um rund 9
Prozentpunkte, im Bereich Zuhören/Hörverständnis sogar um 16
Prozentpunkte. Einziger Lichtblick: Im Fach Englisch werden
Jugendliche laut der Untersuchung besser.
Die Ergebnisse bestätigen einen schon länger anhaltenden und viel
diskutierten Trend: Mit den Leistungen in Kernfächern geht es
bergab. Im vergangenen Jahr zeigten das die schlechten
Testergebnisse bei Viertklässlern in Mathe- und Deutsch. Nun wird
bei den Neuntklässlern deutlich, dass sie zunehmend Probleme
mit Textverständnis und Schrift haben.
Die Studienautoren vom Institut zur Qualitätsentwicklung im
Bildungswesen (IQB) nennen die Entwicklung "in hohem Maße
besorgniserregend". Allerdings stellt die Studie auch erhebliche
Unterschiede zwischen den Bundesländern fest. Bayern und
Sachsen schneiden demnach besser ab, Berlin, Bremen und
Nordrhein-Westfalen schwächer.
Eine Ursache könnten die Corona-Schutzmaßnahmen sein, die in
großem Stil Schulen betrafen. Es sei davon auszugehen, "dass der
Fern- und Wechselunterricht, der bundesweit über längere
Zeiträume umgesetzt wurde, die ungünstigen Entwicklungen im
Fach Deutsch in nicht unerheblichem Maße mit verursacht hat",
heißt es in der Studie. Die Neuntklässler, die im vergangenen Jahr
getestet wurden, waren zum Beginn der Pandemie 2020 in der
siebten Klasse. Der Ausnahmezustand mit Schließungen und
Wechselunterricht dauerte mit Unterbrechungen mehr als ein Jahr
an.
Nach einer Berechnung der OECD war der reguläre Unterricht
zwischen Frühjahr 2020 und Frühjahr 2021 im Schnitt an mehr als
180 Tagen gestört. Im darauffolgenden Winter kam es zwar zu
keinen flächendeckenden Schließungen mehr, aber zu weiteren
Ausfällen wegen vieler Infektionsfälle.
Als weitere mögliche Ursache für die Ergebnisse im IQBBildungstrend nennen die Forscher den weiter gestiegenen Anteil
der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Dieser
habe sich bundesweit seit dem Jahr 2009 um rund 11
Prozentpunkte "signifikant" erhöht. Demnach haben 38 Prozent
der Neuntklässler entweder Eltern, die nicht
in Deutschland geboren wurden oder sind selbst im Ausland
geboren. Im Fach Deutsch seien zwar alle Jugendlichen, auch die
ohne Zuwanderungshintergrund, von negativen Trends betroffen.
Neuntklässler mit Zuwanderungshintergrund erreichten aber
"signifikant geringere Kompetenzen".
Im Gegensatz zu den Deutsch-Ergebnissen sind die im Fach
Englisch "äußerst erfreulich", heißt es. Neuntklässler seien im Jahr
2022 deutlich besser in der Lage, schriftliche Texte und
gesprochene Sprache in Englisch zu verstehen als 13 Jahre zuvor.
Der Anteil derjenigen, die hier die MSA-Mindeststandards
verfehlten, sank im Lese- und Hörverstehen um jeweils 3
Prozentpunkte auf 24 und 14 Prozent. Es könnte an Tiktok,
Youtube und Streamingdiensten liegen. Die Nutzung digitaler
Medien, die während Corona zugenommen habe, finde vermutlich
häufig in englischer Sprache statt, schreiben die Autoren und
sprechen von "außerschulischen Lerngelegenheiten".
(Abrufbar unter: https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-neuntklaesslerschwaecheln-in-deutsch-englisch-besser-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-231013-99-553261 letzter Aufruf am 22.01.2024)
Provas
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3084337
Ano: 2024
Disciplina: Pedagogia
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Disciplina: Pedagogia
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Provas:
Em relação à educação no contexto de diversidade, analise as
afirmativas a seguir:
I. A cultura adquire formas diversas através do tempo e do espaço. Essa diversidade manifesta-se na originalidade e na pluralidade das identidades que caracterizam os grupos e as sociedades que compõem a humanidade.
II. Fonte de intercâmbios, de inovação e de criatividade, a diversidade cultural é tão necessária para o gênero humano como a diversidade biológica o é para a natureza.
III. A diversidade constitui o patrimônio comum da humanidade e deve ser trabalhada de forma estanque em benefício das gerações presentes e futuras.
Assinale
I. A cultura adquire formas diversas através do tempo e do espaço. Essa diversidade manifesta-se na originalidade e na pluralidade das identidades que caracterizam os grupos e as sociedades que compõem a humanidade.
II. Fonte de intercâmbios, de inovação e de criatividade, a diversidade cultural é tão necessária para o gênero humano como a diversidade biológica o é para a natureza.
III. A diversidade constitui o patrimônio comum da humanidade e deve ser trabalhada de forma estanque em benefício das gerações presentes e futuras.
Assinale
Provas
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3084336
Ano: 2024
Disciplina: Pedagogia
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Disciplina: Pedagogia
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Provas:
Esse tipo de avaliação escolar possui o foco em quantificar o
desempenho dos alunos, com base em notas. São empregadas
normalmente ao final de um período determinado, como
bimestres, semestres e provas finais, e tem como objetivo auxiliar
o professor a identificar qual o domínio de cada estudante em
relação aos conteúdos.
Trata-se da avaliação
Trata-se da avaliação
Provas
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3084335
Ano: 2024
Disciplina: Pedagogia
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Disciplina: Pedagogia
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Provas:
A respeito do Projeto Político-Pedagógico, analise as afirmativas a
seguir:
I. O projeto político-pedagógico vai além de um simples agrupamento de planos de ensino e de atividades diversas. O projeto não é algo que é construído e em seguida arquivado ou encaminhado às autoridades educacionais como prova do cumprimento de tarefas burocráticas. Ele é construído e vivenciado em todos os momentos, por todos os envolvidos com o processo educativo da escola.
II. O projeto busca um rumo, uma direção. É uma ação intencional, com um sentido explícito, com um compromisso definido coletivamente. Por isso, todo projeto pedagógico da escola é, também, um projeto político por estar intimamente articulado ao compromisso sociopolítico com os interesses reais e coletivos da população majoritária.
III. É político no sentido de compromisso com a formação do cidadão para um tipo de sociedade. Na dimensão pedagógica reside a possibilidade da efetivação da intencionalidade da escola, que é a formação do cidadão participativo, responsável, compromissado, crítico e criativo. Pedagógico, no sentido de definir as ações educativas e as características necessárias às escolas de cumprirem seus propósitos e sua intencionalidade.
Assinale
I. O projeto político-pedagógico vai além de um simples agrupamento de planos de ensino e de atividades diversas. O projeto não é algo que é construído e em seguida arquivado ou encaminhado às autoridades educacionais como prova do cumprimento de tarefas burocráticas. Ele é construído e vivenciado em todos os momentos, por todos os envolvidos com o processo educativo da escola.
II. O projeto busca um rumo, uma direção. É uma ação intencional, com um sentido explícito, com um compromisso definido coletivamente. Por isso, todo projeto pedagógico da escola é, também, um projeto político por estar intimamente articulado ao compromisso sociopolítico com os interesses reais e coletivos da população majoritária.
III. É político no sentido de compromisso com a formação do cidadão para um tipo de sociedade. Na dimensão pedagógica reside a possibilidade da efetivação da intencionalidade da escola, que é a formação do cidadão participativo, responsável, compromissado, crítico e criativo. Pedagógico, no sentido de definir as ações educativas e as características necessárias às escolas de cumprirem seus propósitos e sua intencionalidade.
Assinale
Provas
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3084334
Ano: 2024
Disciplina: Pedagogia
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Disciplina: Pedagogia
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Provas:
A Educação Especial na Perspectiva da Educação Inclusiva se
propõe a garantir o acesso ao ensino regular, com o listado nas
alternativas a seguir, à exceção de uma. Assinale-a.
Provas
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3084333
Ano: 2024
Disciplina: Pedagogia
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Disciplina: Pedagogia
Banca: Instituto Access
Orgão: Pref. Domingo Martins-ES
Provas:
A Política Nacional de Educação Especial na Perspectiva da
Educação Inclusiva tem como objetivo assegurar a inclusão escolar
de alunos indicados nas alternativas a seguir, à exceção de uma.
Assinale-a.
Provas
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