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Streit um Kinder-Bücher
Der Ravensburger Verlag hat Ärger. Er hat neue Kinder-Bücher vom jungen Indianer-Häuptling Winnetou veröffentlicht. In sozialen Medien hat das viel Kritik ausgelöst. Viele Leute meinen: Die Bücher sind rassistisch.
In den sozialen Medien haben Menschen geschrieben: Die Bücher passen nicht mehr in unsere Zeit. So darf man Winnetou nicht darstellen, und die indigenen Völker auch nicht. Indigen bedeutet: Die Menschen haben in einem Land gelebt, bevor andere Menschen über sie bestimmt haben. Winnetou gehört in den Geschichten von Karl May zu einer indigenen Völker-Gruppe. Kritikerinnen und Kritiker sagen auch: Die alten Geschichten von Karl May verharmlosen Rassismus und Völker-Mord.
Der Verlag hat sich entschuldigt und die Bücher aus den Läden genommen.
Das hat dann viele andere Menschen geärgert. Sie sagen: In den sozialen Medien regen sich immer Leute auf. Der Verlag hätte cool bleiben sollen. Und sie sagen auch: Die Winnetou-Bücher sind Märchen. Sie haben gar nicht den Anspruch, das Leben von den indigenen Völkern sach-gerecht darzustellen.
(Abgerufen am 26. August 2022 bei https://www.nachrichtenleicht.de/winnetou100.html)