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Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
Banca: AMAUC
Orgão: Pref. Alto Bela Vista-SC
O texto seguinte servirá de base para responder à questão.
Entspannung in der Natur: Gesundheitstrend Waldbaden
In Japan gilt der Aufenthalt im Wald schon lange als Medizin für Körper und Seele. Auch bei uns hat man die therapeutische Wirkung der Bäume in den letzten Jahren entdeckt. Wir haben mit der ausgebildeten Waldbademeisterin Claudia Gründer darüber gesprochen, warum uns der Wald so gut tut und wie aus einem Spaziergang ein Waldbad wird. Und sie erklärt, wann Kursteilnahmen von den Krankenkassen bezuschusst werden.
Was versteht man eigentlich unter Waldbaden?
Claudia Gründer: Das Wort Waldbaden ist eine recht freie Übersetzung der japanischen Bezeichnung "Shinrin Yoku". Es bedeutet so viel wie "in der Waldluft bzw. Waldatmosphäre zu baden" − also kurz "Waldbaden". Die Grundlage des Waldbadens ist die Langsamkeit: Man drosselt die Geschwindigkeit und kommt ins Schlendern. Zudem werden alle unsere fünf Sinne − das Schauen, das Fühlen, das Hören, das Riechen und wenn möglich auch das Schmecken − einbezogen. Langsamkeit hat in unserer Gesellschaft nicht den besten Ruf; die Entschleunigung stellt sich am Anfang des Kurses für einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen als Herausforderung dar. Doch das löst sich schnell auf.
Was bewirkt ein Bad im Wald?
Claudia Gründer: Das Baden im Wald wirkt positiv auf unseren Körper, Geist und unsere Seele. Ganz allgemein gesprochen herrschen im Wald eine höhere Luftqualität und eine niedrigere Lufttemperatur. Das steigert die körperliche Leistungsfähigkeit. Die reduzierten Luftschadstoffe im Wald entlasten die Atemwege, die Lichtverhältnisse sorgen für bessere Stimmung und der Zivilisationslärm verringert sich immens. Medizinische Nachweise wurden bereits 2004-2006 in Japan in einem Forschungsprojekt des Ministeriums für Land-, Forstwirtschaft und Fischerei erbracht. Dabei zeigte sich, dass das Waldbaden positiv und stärkend auf die Psyche, das Nervensystem, das Immun- und Hormonsystem wirkt. Regelmäßiges Waldbaden reduziert zum Beispiel die Konzentration des Stresshormones Cortisol und senkt das Adrenalin und Noradrenalin im Körper. Der Blutdruck sinkt, das Herz wird durch Erhöhung des Hormones DHEA geschützt. Natürlich trifft vieles davon auch für einen Waldspaziergang zu. Mit den speziellen Übungen und der Langsamkeit beim Waldbaden werden diese positiven Wirkungen jedoch um einiges verstärkt.
Gibt es bestimmte Stoffe, die für die gesundheitsfördernde Atmosphäre zuständig sind?
Claudia Gründer: Es gibt z.B. pflanzliche Phytoncide − also bioaktive Substanzen, die von Bäumen und Pflanzen abgegeben werden und die wir über die Atemluft in uns aufnehmen. Pflanzliche Terpene haben pharmalogische Wirkungen auf unseren Körper und schützen den Körper vor freien Radikalen und Krankheitserregern.
Eiche, Birke, Kiefer: Ist es egal, zwischen welchen Bäumen ich bade?
Claudia Gründer: Grundsätzlich kann man in allen Waldarten Waldbadezeit verbringen, und jeder Wald hat seine eigenen Vorzüge. Der Laubwald hat im Sommer ein herrliches kühlendes, erfrischendes Laubdach. Es wirkt auf viele Menschen beruhigend und beschützend und das satte Grün entspannt die Augen. Im Nadelwald sind die ätherischen Öle und Terpene intensiver. Da im Winter die Nadeln noch vorhanden sind, ist die Luft auch noch etwas staubärmer. Ich denke, hier findet jede(r) seinen "Lieblingswald".
Wann kann ein Waldbad helfen?
Claudia Gründer: In Japan ist die Waldmedizin schon lange Forschungsobjekt. Inzwischen gibt es weltweit Forschungen zum Thema "Gesundheit durch den Wald" und die Wirkung des Waldbadens auf den Menschen. Auch die Universität Rostock hat im Bereich Waldtherapie verbunden mit Prävention geforscht. Grundsätzlich gilt, dass Waldbaden präventiv wirkt: Es stärkt z.B. das Immunsystem und macht uns widerstandsfähig gegen Krankheitserreger. Gerade in stressigen Zeiten sorgt ein regelmäßiges Bad im Wald für Entspannung, innere Ruhe, erhöhte Konzentration und Ausgeglichenheit. Aber auch in der Nachsorge bei schweren Krankheiten wie z.B. Krebs werden durch Waldbaden die natürlichen Killerzellen angekurbelt.
Sie bieten Kurse im Waldbaden an. Kann man auch ohne Anleitung ein Waldbad nehmen?
Claudia Gründer: Jeder kann Waldbaden für sich allein oder mit Familie und Freunden durchführen. Man sollte einen Wald wählen, in dem man sich wohl fühlt, gut auskennt und in dem man entspannen kann. Es werden ca. zwei Stunden und eine Strecke von ca. 1,5 km benötigt. Das entspricht einem halben Tag Waldbaden. Mit maximal vier Stunden und einer Strecke von ca. 3,5 km hat man einen ganzen Tag Wald gebadet. Der Vorteil eines angeleiteten Kurses ist, dass man Zeit und Raum komplett unbeachtet lassen und die Verantwortung an einen geschulten Kursleiter abgegeben kann. Als Waldbademeisterin hat man eine Menge Wissen, Erfahrungen und Ideen für so ein Waldbaden, damit die Teilnehmer und Teilnehmerinnen genießen, erfahren, staunen, sich wohlfühlen können.
Welche Übungen kann man im Wald durchführen, um die eigene Achtsamkeit zu steigern und den Erholungseffekt zu vergrößern?
Claudia Gründer: Die einfachste Übung ist, sich einfach mal für mindestens 20 Minuten an einen Wohlfühlort im Wald zu setzen oder sogar zu legen und alles um sich herum ganz bewusst wahr zu nehmen − die Geräusche, Düfte, Farben. Der Blick in die Baumwipfel ist wunderschön. Im Sommer kann man auch einfach mal die Schuhe ausziehen und ganz langsam und achtsam über den Waldboden gehen: Wie ist der Boden unter den Füßen beschaffen, welche Temperatur, welchen Feuchtigkeitsgehalt hat er? Ansonsten tut es schon gut, einfach mal stehenzubleiben und mehrmals tief ein- und ausatmen. Füllen Sie die Lunge mit sauberer Luft und spüren Sie gleichzeitig die entstehende innere Ruhe.
Danach versuchen Sie, die Düfte um sich herum ganz bewusst in sich aufzunehmen. Wichtig bei allem, was im Wald geschieht: Gehen Sie respektvoll mit der Natur um.
Zahlen die Krankenkassen Kurse für Waldbaden?
Claudia Gründer: Die Krankenkassen bezuschussen Kurse für Waldbaden, wenn der Kursleiter eine entsprechende zertifizierte Ausbildung vorweisen kann und bei der Zentralen Prüfstelle (ZPP) einen Antrag eingereicht und genehmigt bekommen hat.
https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/entspannung-natur-wald-waldbaden-108.html
Provas
Quelle: UNESCO. (2003). Bildung in einer mehrsprachigen Welt. UNESCO Education Position Paper. Paris: UNESCO. (Adaptiert)
Um diese Herausforderungen anzugehen, ist es entscheidend, integrative und inklusive Ansatze zu verfolgen, die die sprachliche Vielfalt ais kulturelle und bildungsrelevante Ressource anerkennen und fõrdern, wie zum Beispiel:
I.Qualifizierung von Lehrkraften für einen effektiven und inklusiven Unterricht von Minderheitensprachen. Dies verbessert nicht nur die Unterrichtsqualitat dieser Sprachen, sondem starkt auch die kulturelle ldentitat der sprachlichen Gemeinschaften.
II.lmplementierung von Bildungsprogrammen, die neben der Standardsprache Deutsch auch das Lehren und Lernen von Minderheitensprachen von der Kindheit bis zur Hochschulbildung fõrdern. Dies starkt nicht nur die kulturelle Bindung der Schülerinnen und Schüler zu ihren sprachlichen Wurzeln, sondem bereichert auch die gesamte sprachliche Vielfalt des Landes.
III.Verbot der Verwendung von Minderheitensprachen in õffentlichen Raumen: Einschrankung der freien Kommunikation und Fõrderung von Sprachbarrieren zwischen verschiedenen Gemeinschaften.
IV.Reduzierung der finanziellen Unterstützung für kulturelle lnitiativen und gemeinnützige Organisationen, die die Nutzung und Minderheitensprachen fõrdern: den Erhalt von Einschrankung der Ressourcen für die Fõrderung und Pflege sprachlicher Vielfalt und kultureller ldentitat.
ln Bezug auf dieses Thema ist es richtig zu sagen:
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Quelle: Modelli, Laís. "A herança da imigração na fala do brasileiro." Deutsche Welle, 6. Mai 2019.
Verfügbar unter: https://www.dw.com/pt-br/a-heran%C3%A7a-da-imigra%C3%A7%C3%A3o-na-fala-do-brasileiro/a-48572090. Zugriff am 17. Juli 2024.
lnitiativen zur Ko-Offizialisierung von Sprachen, sei es autochthon (einheimisch) oder allochthon (zugewandert), haben primar das Ziel, die sprachliche und kulturelle Vielfalt zu bewahren und zu fõrdern. lhre Hauptziele umfassen:
( )Kulturelle Bewahrung: Durch die offizielle Anerkennung einer Sprache versuchen Regierung und Gesellschaft, die mit dieser Sprache verbundene Kultur, einschlier..lich mündlich überlieferter Traditionen, Brãuche und Geschichten, zu schützen und am Leben zu erhalten.
( )ldentitãt und lntegration: Die Ko-Offizialisierung ermõglicht es den Sprachgemeinschaften von Minderheiten, sich wertgeschãtzt und in das õffentliche Leben und das Bildungswesen einbezogen zu fühlen, was ihre ldentitat stãrkt und ein Zugehõrigkeitsgefühl fõrdert.
( )Bildung: ln der Schule tragen sie zur Standardisierung der zu unterrichtenden Sprachen bei, was die pãdagogische und kognitive Entwicklung fõrdert.
( )Sprachlicher Pluralismus: Die Fõrderung von Ko-Amtssprachen trãgt zu einem vielfãltigeren und inklusiveren soziolinguistischen Umfeld bei und erkennt an, dass die sprachliche Vielfalt ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Reichtums einer Nation ist.
Was ist richtig (R) und was ist falsch (F) zu diesem Thema?
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Lehmann, Christian. "Varietãten." Grundbegriffe der Linguistik. Verfügbar unter: https://www.christianlehmann.eu/ling/elements/?open=varietaeten.inc. Zugriff am 17. Juli 2024.
( ... ) l will wieder ham,
fühl mi do so allan.
l brauch ka grorβe Welt,
i will ham nach Fürstenfeld! (...)
Fürstenfeld Lyrics." JioSaavn. Verfügbar unter: https://www.jiosaavn.com/lyrics/f%C3%BCrstenfeld-lyrics/RUUZbit7Qnk . Zugriff am 17. Juli 2024.
Die Variation im Text des Liedes "Fürstenfeld" von der Musikgruppe S.T.S. ist:
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Quelle: DEUTSCHE WELLE. Verstehen Sie Deutsch? Deutsche Eigenarten im Cartoon. Verfügbar unter: https://www.dw.com/de/verstehen-sie-deutschdeutsche-eigenarten-im-c artoon/a-46169513. Zugriff am 10. Juli 2024.
Der Cartoon kann auf vielfãltige Weise für einen interkulturellen Ansatz genutzt werden:
l. Erkundung von Stereotypen und Wahrnehmungen: Der Kommentar im Cartoon kann eine Diskussion über Stereotypen auslõsen, die mit der deutschen Kultur verbunden sind, insbesondere in Bezug auf Effizienz und Pünktlichkeit, die oft Deutschland und der Deutschen Bahn zugeschrieben werden. Dies ermõglicht den Schülern, zu untersuchen, wie Stereotypen entstehen, welche Grundlagen sie haben und wie sie in der Realitãt verzerrt oder umgekehrt werden kõnnen.
ll. Vergleich mit lokalen Erfahrungen: Die Schüler kõnnen angeregt werden, die Erfahrung mit õffentlichen Verkehrsmitteln in Deutschland mit der in ihren eigenen Lãndern oder Regionen zu vergleichen. Dies fõrdert ein besseres Verstãndnis unterschiedlicher Erwartungen und kultureller Realitãten in Bezug auf õffentliche Dienste und lnfrastrukturen.
lI. Diskussion über kulturelle ldentitãt: Der Cartoon kann zu einer Erkundung der deutschen kulturellen ldentitãt und ihrer Wahrnehmung sowohl intern ais auch extern führen. Die Schüler kõnnen untersuchen, wie nationale und kulturelle ldentitãt durch lnstitutionen wie die Deutsche Bahn geprãgt wird und wie sie in den Medien und der õffentlichen Wahrnehmung reflektiert wird.
IV. Analyse von Humor und Satire: Die Verwendung von Humor im Cartoon kann analysiert werden, um zu verstehen, wie er kulturelle Themen auf eine leichte und satirische Weise anspricht. Dies kann die Schüler dazu anregen, darüber nachzudenken, wie Humor eine effektive Mõglichkeit sein kann, um über die Gesellschaft und ihre lnstitutionen zu kommentieren.
ln dieser Hinsicht ist es richtig zu sagen:
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I.Wir fahren wegen der Kãlte nicht zum See.
II.Dãnemark liegt zwischen der Nordsee und der Ostsee.
III.Wir müssen durch den Tunel fahren.
IV. Kõln liegt an der Rhein.
V.Der Hund schlaft unter das Bett.
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Hajok, D. (n.d.). Digitalisierung der Hilfen zur Erziehung: Einblicke und Perspektiven. Digitale Jugendhilfe. Retrieved from https://www.digitalejugendhilfe.de/fileadmin/uploads/user_upload/Publik ationen/Webseite_Digitalisierung_HzE_Hajok.pdf
Wahlen Sie die Altemative, die die Lücke im Textauszug korrekt ausfüllt:
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Quelle: Garbe, C. (2022). Lesekompetenz - Lesesozialisation Lesefõrderung. ln U. Abraham & T. Becker (Hrsg.), Basiswissen Lehrerbildung: Deutsch unterrichten (1. Auflage, S. 106-124). Klett Kallmeyer.
Beim Lesen eines Textes werden verschiedene Fertigkeiten aktiviert. Welche Lesestrategien müssen Deutschlehrer(innen) einüben?
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Das humorvolle Element in diesem Cartoon liegt darin, dass
l. Anstatt eine traditionelle Methode zu verwenden, um Dracula abzuwehren, wie Knoblauch oder ein Kreuz, verwendet der Charakter eine einfache wissenschaftliche Erklãrung über das Mondlicht.
ll. Dracula, der ein Wesen der Dunkelheit ist und oft ais immun gegen einfache wissenschaftliche Erklãrungen betrachtet wird, verschwindet, wenn er mit einer rationalen Erklãrung konfrontiert wird.
lll.Draculas über die Mondlichtreflexion Unkenntnis über die Reflexion des Mondlichts führt zu einer absurden Logik und lronie, wie es typisch für Cartoons ist.
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